velobiz.de, 05.11.2021
Lesedauer 0:40 Minuten

Deutsche Fahrradunternehmen verabschieden Bike Charta

Beim jüngsten Treffen des „Bikebrainpool“ in Reichshof bei der Ralf Bohle GmbH wurde die Bike Charta für nachhaltiges Wirtschaften verabschiedet. Wer unterzeichnet hat und welche Ziele verfolgt werden.

Seit über einem Jahr entwickelte ein Komitee aus sechs deutschen Fahrradunternehmen den Aktionsplan für Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz rund um die Produkte und Dienstleistungen in der Fahrradindustrie. 22 Entscheiderinnen und Entscheider aus der Fahrradbranche haben jetzt die Bike Charta für nachhaltiges Wirtschaften verabschiedet.

Mit der Bike Charta möchten die Unternehmen die nachhaltige Produktion des Fahrrades von den Ressourcen über die Lieferkette bis hin zu den Unternehmen, Beleg- und Kundschaft unter die Lupe nehmen, um ihrer gesellschaftlichen, ökologischen und letztendlich auch ökonomischen Verantwortung Rechnung zu tragen.

Die Bike Charta orientiert sich an der nationalen und internationalen Gesetzgebung und stellt Corporate Social Responsibility-Themen und Maßnahmen vor allem aus den Handlungsfeldern Markt und Umwelt, aber auch Arbeitsplatz und Gemeinwesen vor. Der verabschiedete Entwurf der Bike Charta umfasst 18 Themenbereiche rund um Produktion, Standort, soziale Relevanz und strategisches CSR Management mit insgesamt 110 konkreten Handlungsmöglichkeiten.

22 Unternehmen aus dem Bikebrainpool, dem Think-Tank der Fahrradbranche, gehören zu den ersten Unterzeichnenden der Bike Charta : Abus, Bike & Co, B.O.C., Croozer, Delius Klasing, Fellowz, Hebie, Humpert, IDBerlin, JobRad, Kienzler, Pressedienst Fahrrad, Radlager, Schwalbe, Riese & Müller, Rose Bikes, Thun, Velokonzept, VSF, Wertgarantie, WSM und Zedler.

Autor: Jürgen Wetzstein

Zurück